Wie lange kann man ein Schneidebrett benutzen ?

Wie lange ein Schneidebrett genau benutzt werden kann, ist schwer zu sagen und hängt sowohl vom Material als auch von der Qualität ab. Wie Sie in unseren anderen Artikeln bereits lesen konnten, gibt es Küchenbretter aus verschiedenen Materialien wie Holz, Kunststoff, Glas oder Stein. 

Holz- und Kunststoffbretter stellen dabei die Mehrheit in deutschen Küchen dar, wobei sie verschiedene Vorteile bieten (siehe „Schneidebretter im Check“). Ob Ihr Schneidebrett noch gut ist, können Sie am Aussehen erkennen. Weist es zu viele Rillen und Verfärbungen auf, sollten Sie es austauschen. Haben Sie sich ein hochwertiges Schneidbrett aus Holz oder Kunststoff zugelegt, besteht die Möglichkeit es abzuhobeln. Mehr zur Aufbereitung von Küchenbrettern können Sie hier nachlesen. Damit Sie lange Freude an Ihrem Küchenbrett haben, möchten wir Ihnen die nachfolgenden Tipps ans Herz legen. 

Tipp 1: Drei Schneidebretter sind besser als eins

Prinzipiell werden auf Küchenbrettern Fleisch und Fisch, Rohkost (Gemüse, Obst, Kräuter) sowie Brot geschnitten. Besonders beim Schneiden vom Fleisch oder Fisch können sich jedoch Keime im Brett ablagern, die nur durch heiße Temperaturen sowie eine vollständige Trocknung abgetötet werden. Eine Garantie, dass wirklich alle Bakterien dabei verschwinden, gibt es aber nicht. Darum sollten Sie mindestens zwei - besser sogar drei - Bretter in der Küche verwenden. Ein Brett dient nur dem Schneiden von Fleisch bzw. Fisch, denn sollten sich noch Restbakterien darauf befinden, werden diese durch das Anbraten vernichtet. Das zweite Brett ist für Rohkost gedacht. Auch dieses sollte heißen Temperaturen standhalten können, um Verfärbungen und Gerüche zu beseitigen. Das dritte Brett ist für das Schneiden von Brot – es muss weder heiß abgewaschen werden, um Keime zu zerstören noch bleiben Gerüche bestehen.

Tipp 2: Antibakterielle Schneidebretter, natürlicher Schutz gegen Keime

Viele gehen davon aus, dass Holzschneidebretter unhygienischer sind als andere Schneidebretter. Diese Annahme ist jedoch falsch, denn Holz wirkt aufgrund seiner Gerbsäuren antibakteriell. Besonders Nussbaumholz wirkt keimabtötend, aber auch Eiche und Buche. Wichtig: Nicht jede Holzart enthält Gerbsäuren.
Diesen keimtötenden Effekt, den Holzschneidebretter bei jeder frischen Schnittspur freisetzen, besitzen Kunststoffbretter nicht.

Tipp 3: Holzschneidebretter langlebiger als Kunststoff

Holzschneidebretter sehen nicht nur elegant aus und bieten einen natürlichen Schutz gegen Keime, sondern sie sind auch langlebiger als ihre beliebten Vertreter aus Kunststoff. Während Kunststoffbrettern Nässe nichts anhaben kann und sie leichter zu waschen und schneller zu trocknen sind, können entstandene Rillen nur durch einen Tischler beseitigt werden. Dieser Aufwand lohnt sich jedoch nur, wenn Sie ein hochwertiges und dementsprechend teures Kunststoffbrett gekauft haben, andernfalls sollten Sie es wie oben erwähnt bei zu vielen Rillen austauschen. Bei Holzschneidebrettern hingegen können feine Rillen eigenständig aufbereitet werden. Hierfür muss das Brett lediglich mit Schleifpapier abgeschliffen und mit Speiseöl eingerieben werden. In unserem Shop bieten wir Ihnen hierfür ein entsprechendes Aufbereitungsset an, es enthält:

•    4 Schleifschwämme unterschiedlicher Körnung (60, 80, 100, 180)
•    Weiches Baumwolltuch
•    Lösungsmittelfreies und lebensmittelechtes Öl der deutschen Firma Auro

Sollten Sie tiefere Einschnitte in Ihrem Holzbrett haben, können Sie dieses auch mehrfach zum Tischler geben. Dieser wird das Brett abhobeln, sodass Sie es danach ohne Probleme weiter verwenden können 

Tipp 4: Auf die richtige Pflege kommt es an

Die richtige Pflege Ihres Schneidebretts entscheidet nicht nur darüber, ob Keime abgetötet werden, sondern auch wie lange Ihr Schneidebrett hält. Hierzu muss die Pflege von Holzschneidebrettern unabhängig zu den Kunststoffbrettern betrachtet werden.
 

Pflegehinweise

Tipp 5: Aufbewahrung – nicht nur eine Frage des Platzes 

Jeder möchte Ordnung in der Küche, darum sollen auch Küchenbretter nicht unnötig Platz einnehmen bzw. verschwenden. Doch sollten Sie bei der Aufbewahrung auch immer an die Hygiene denken, um Keimquellen keine Chance zu geben. Und das heißt - besonders bei Holzschneidebrettern: Belüftung! Nur wenn Schneidebretter vollständig durchtrocknen, können sich keine Keime festsetzen und es kann somit kein Schimmel entstehen. Darum sollten Sie Küchenbretter nicht in Schubladen oder Schränken aufbewahren, denn so besteht die Gefahr, dass Restfeuchtigkeit nicht entweichen kann und sich Risse sowie Schimmel bilden.

Du hast die Wahl, finde HIER DEIN perfektes Schneidebrett.

 

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